Die klimaneutralen Ziegel

Lehmgruben: Hot-Spots“ der Artenvielfalt

Regionalität und Biodiversität
Durch unseren Rohstoffabbau leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität im Umfeld unserer Ziegeleistandorte. In den offenen kiesig-sandigen und lehmigen Abbauflächen finden wärmeliebende Tierarten sonnendurchflutete Lebensräume. Pionierpflanzen, die nur auf nährstoffarmen Böden gedeihen, siedeln sich rasch an. Unken, Kröten und Laubfrösche finden auf wundersame Weise jede wassergefüllte Fahrspur, die sie als Laichplätze nutzen. Kies- und Sandwände werden von Uferschwalben und Falken als Kinderstuben genutzt, auch Insekten bohren kleine Wohn- und Bruthöhlen in sonnige Steilböschungen. Auf Humushalden werden zur Eingrünung inzwischen verschiedene Blühpflanzenmischungen eingesät, um nicht nur Honigbienen, sondern auch den Wildbienen Nahrung zu bieten.

Bei Rekultivierung und Ausgleichsmaßnahmen wird darauf geachtet, die Biodiversität zu fördern. So werden Teile ehemaliger Waldflächen nach dem Abbau der natürlichen Sukzession überlassen oder als Laubmischwald wieder aufgeforstet. Statt der üblichen Rekultivierung als Ackerland werden Flächen humusfrei gehalten und zur Anlage von Magerrasen vorbereitet. Dabei wird samenhaltiges Mähgut anderer Magerwiesen aufgebracht oder ein spezielles Samengemisch eingesät, um die Entwicklung zur blütenreichen Wiese anzustoßen. Durch regelmäßige Mahd oder Beweidung kann der Artenreichtum, der sich nach einigen Jahren Pflege einstellt, längerfristig erhalten werden.
In unserer vielfach aufgeräumten Agrarlandschaft sind Tagebaue oft „Hot-Spots“ der Biodiversität, da hier viele Arten Lebensraum finden, die früher auf den Kiesbänken und Uferböschungen der heute begradigten Flüsse und Bäche ihr Auskommen hatten. Auch Pflanzen und Tiere, die auf Mischwälder oder auf magere Wiesen angewiesen sind, erhalten durch unsere Gestaltung der abgebauten Flächen wieder Raum zum Leben.
 
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Ein Baum für jedes T7-Haus
Die Öko-Bilanz unserer Ziegel ist schon sehr gut, aber wir wollten noch mehr tun. So entstand die Aktion „Ein Baum für jedes Haus“. Wir haben 1.000 Bäume gespendet, die vom Verein Bergwaldprojekt in seinem Projekt „Bayrischzell 2019“ gepflanzt werden – heimische Sorten wie Tannen, Lärchen, Buchen und Zirben.
 
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