Die klimaneutralen Ziegel

Kompensa­tion durch Klima­schutz­projekte


In enger Zusammenarbeit mit Klimaschutz-Experten haben wir eine 3-Säulen-Strategie entwickelt, welche unsere Top-Produkte, die perlitgefüllten POROTON®-T6,5® und -T7® sowie POROTON®-S8®, -S9® und -WDF® klimaneutral stellen. Entstandene und nicht vermeidbare Treibhausgasemissionen werden an anderer Stelle mit anerkannten Klimaschutzprojekten eingespart, so kann der negative Effekt auf das klimatische Gleichgewicht neutralisiert werden.

Aktuell sind das die folgenden internationalen Projekte:
Windpark in Karnataka, Indien
Standard: CDM
Land: Karnataka, Indien
Projektstart: Februar 2009

Jährliche Minderungen: 22.000 t CO2


Durch den Bau der Windkraftanlage wird nachhaltiger Strom in den Dörfern des Bundesstaates Karnataka erzeugt und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduziert. Die Anlage hat eine Leistung von 15 MW und speist den Strom in das regionale Netz ein. Dadurch werden die Entwicklung der Infrastruktur durch den Ausbau des Straßennetzes gefördert, die Verfügbarkeit und Qualität des Stroms verbessert sowie Arbeitsplätze geschaffen.
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Trinkwasserbrunnen in Gatsibo, Ruanda
Standard: Gold Standard VER
Land: Gatsibo, Ruanda
Projektstart: September 2014

Jährliche Minderungen: 10.000 t CO2


Der Projektbezirk Gatsibo ist ein überwiegend ländlicher Teil von Ruanda, in dem die lokale Bevölkerung das traditionelle, ineffiziente Drei-Steine-Feuer für das Abkochen von Trink- und Brauchwasser verwendet. Durch das Verbrennen von Holz werden Treibhausgase freigesetzt. Sauberes Trinkwasser aus dem Brunnen verringert den Brennholzbedarf im Vergleich zum traditionellen Drei-Steine-Feuer um 70 %. So wird Abholzung vermieden und lokale Wälder und die Tierwelt werden erhalten. Darüber hinaus bedeutet es für die Menschen vor allem eine sichere Versorgung und Schutz vor Krankheiten.
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Waldschutz in Rondônia, Brasilien
Standard: VCS, CCBM
Land: Rondônia, Brasilien
Projektstart: Oktober 2012

Jährliche Minderungen: 413.000 t CO2


Das Projekt Rio Preto-Jacundá verfolgt das Ziel, die illegale Abholzung und Waldschädigung zu verringern und dadurch Treibhausgas-Emissionen zu vermeiden. Dabei stehen vor allem die nachhaltige Entwicklung des Ökosystems sowie die Förderung der lokalen Gemeinschaft im Mittelpunkt. Das Waldschutzprojekt dient daher nicht nur dem Klimaschutz. Der Aufbau von nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Landwirtschaft bietet der lokalen Bevölkerung Einkommensmöglichkeiten, ohne den Wald maßgeblich zu gefährden, und nutzt die bestehenden Synergien zwischen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Zielen.
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Zusätzliche freiwillige Klimaschutzprojekte

Moor-Renaturierung in Schleswig-Holstein, Deutschland
Standard: MoorFutures
Land: Schleswig-Holstein, Deutschland
Projektstart: März 2017

Jährliche Minderungen: 660 t CO2


Das Projektgebiet umfasst eine 68 Hektar große Teilfläche des Königsmoores in der Gemeinde Christiansholm, Kreis Rendsburg-Eckernförde. Es ist Teil eines insgesamt rund 1200 Hektar großen Hochmoores, das im Verlauf des 20. Jahrhunderts durch Gräben und Drainagen stark entwässert wurde, um es als Grünland intensiv nutzen zu können. Zur Wiedervernässung der Flächen werden Drainagen und Entwässerungsgräben außer Funktion genommen und Torfdämme mit regulierbaren Überlaufsystemen gebaut, um das anfallende Niederschlagswasser in den Flächen zurückzuhalten. Der Wasserstand soll möglichst auf dem Großteil der Fläche konstant auf Flurhöhe eingestellt werden.
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Bergwald-Projekt in Deutschland
Das Bergwaldprojekt, gegründet 1987, hat den Zweck, die Erhaltung, Pflege und den Schutz des Waldes und der Kulturlandschaft im Berggebiet zu fördern. Dies geschieht insbesondere durch Pflege- und Sanierungsarbeiten in Arbeitseinsätzen. Aber auch durch die Förderung des öffentlichen Verständnisses für die Belange des Waldes. Forstliche Laien gehen in den Bergwald und leisten freiwillige Arbeitseinsätze.

Schlagmann spendet standortheimische Bäume um genau diese Arbeitseinsätze zu fördern.

Fotos: Bergwaldprojekt e. V.

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Bereits unterstützte Klimaschutzprojekte:

2020: Windpark in Maharashtra, Indien
Standard: CDM
Land: Maharashtra, Indien
Projektstart: Juli 2012

Jährliche Minderungen: 5.730 t CO2


Durch den Bau der Windkraftanlage wird nachhaltiger Strom in den Dörfern des Bundesstaats Maharashtra erzeugt und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduziert. Die Anlage hat eine Leistung von 1.650 kW und speist den Strom in das regionale Netz ein. Dadurch werden die Entwicklung der Infrastruktur durch den Ausbau des Straßennetzes gefördert, die Verfügbarkeit und Qualität des Stroms verbessert sowie Arbeitsplätze geschaffen.

Details zum Projekt finden Sie auf der Webseite des CDM.
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2020: Solaranlagen in Madhya Pradesh, Indien
Standard: CDM
Land: Madhya Pradesh, Indien
Projektstart: April 2014

Jährliche Minderungen: 10.670 t CO2


Der Bau eines 7,52-MW-Photovoltaik-Kraftwerks im Bundesstaat Madhya Pradesh hat das Ziel, die umweltfreundliche Stromerzeugung zu fördern und damit zur Vermeidung von rund 10.670 t CO2 im Jahr beizutragen. Das Kraftwerk soll die Armut in der Region lindern, zusätzliche Beschäftigung generieren und soziale Ungerechtigkeit begleichen. Die hergestellte Elektrizität wird in das lokale Stromnetz eingespeist, verbessert die Produktionskapazitäten für die lokale Industrie und Unternehmen und trägt zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.

Details zum Projekt finden Sie auf der Webseite des CDM.
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2020: Wiederaufforstung in der Ashanti-Region, Ghana
Standard: VCS
Land: Ashanti-Region, Ghana
Projektstart: März 2008

Jährliche Minderungen: 8.815 t CO2


Durch die Kultivierung einheimischer und kommerzieller Holzarten fördert das VCS-Projekt die ökologische Wiederaufforstung von 15.000 ha im degradierten Waldgebiet Asubima. Derzeitig werden 1.506 ha im Norden der Ashanti-Region angebaut. Das Projekt sieht eine durchschnittliche Ausdehnung von 1.000 ha pro Jahr vor. Das FSC-Zertifikat zeigt das Engagement für und die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards in sozialer und ökologischer Hinsicht.

Details zum Projekt finden Sie auf der Webseite des CDM.
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2020: Moor-Renaturierung in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Standard: MoorFutures
Land: Mecklenburg-Vorpommern
Projektstart: September 2017

Jährliche Minderungen: 107 t CO2


In der Gemeinde Ramin wurden Entwässerungsgräben gefüllt und alte Wasserzuläufe erneuert, um artenreiche Moor- und Feuchtbiotope zu kultivieren, die einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Nach der Wiedervernässung durch die MoorFutures werden 6,7 ha des Moores geschützt und somit seine Torfschichten bewahrt. Dadurch wird aus dem Moor wieder ein hocheffizienter Kohlenstoffspeicher.

Details zum Projekt finden Sie auf der Webseite von Moorfutures.
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Hier können Sie die Broschüre "Die ersten klimaneutralen Ziegel" herunterladen.