POROTON-S9: Beschussprüfung nach DIN EN 1522

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POROTON-S9: Beschusspüfung nach DIN EN 1522

 
„G3 scheitert an S9“ – Ziegelmauern aus Poroton-S9 sind der beste Bodyguard

Schlagmanns Poroton-S9 unter Beschuss: Ziegel erreicht höchste Widerstandsklasse FB 7

Personen, die in der Öffentlichkeit stehen wie Politiker, Wirtschaftsbosse, Promis, aber auch Security- und Wachpersonal sind heutzutage aus den unterschiedlichsten Gründen und Motivationslagen permanent der Gefahr eines Angriffes ausgesetzt. Daher müssen Gebäude, in denen sich diese Personen aufhalten und arbeiten, besondere Sicherheitsauflagen erfüllen. Dies gilt für die Sicherung beim Zugang, aber auch im konstruktiven Bereich – also für die Stabilität von Wänden, die dem Beschuss mit Handfeuerwaffen Stand halten müssen. Um die Beschusssicherheit von Ziegelwänden aus Poroton-S9 nachzuweisen, unterzog Schlagmann Poroton seinen Objektziegel einer Beschussprüfung. Das Ergebnis war erfolgreich, der Poroton-S9 bestand die Prüfung mit der höchsten Widerstandsklasse FB 7. Somit würde selbst ein Angriff mit dem Bundeswehr-Sturmgewehr „G3“ am „S9“ scheitern.

In besonderen Anwendungsfällen können Anforderungen an die Beschusssicherheit von Mauerwerk gestellt werden. Ob eine Wand aus Poroton-S9-Ziegeln den strengen Anforderungen an die Beschusssicherheit standhält, ließ Schlagmann Poroton vor einigen Wochen im Beschussamt Ulm der Landesgewerbeanstalt Baden-Württemberg prüfen. Grundlage der Prüfung ist die europäische Norm DIN EN 1522. Sie verlangt, dass eine Wand fünfzehn Schüssen aus zehn Metern Entfernung – abgefeuert aus einer Langwaffe, Kaliber 7,62x51 mm – standhält. Die Geschosse treffen dabei mit einer Geschwindigkeit von 820 Metern in der Sekunde (2.952 km/h) auf ihr Ziel. Dies entspricht dem Schnellfeuergewehr HK-G3, das bei der Bundeswehr zum Einsatz kommt. Der Prüfkörper bestand aus einem Wandaufbau aus Poroton-S9-Ziegeln in der Wanddicke d=36,5 cm, beidseitig verputzt, in der Größe 1 x 1 m.

Kein Durchschuss, kein Splitterabgang!
Die Prüfer untersuchten unter anderem den Widerstand im Bereich von Stoßfugen, Lagerfugen und Stegen, in der Ziegelmitte sowie bei drei Schüssen in einem Kreis von zehn Zentimetern Durchmesser. Das für die Beschussklasse FB 7 verwendete Prüfgeschoss durchschlägt unter den Randbedingungen der DIN EN 1522 sogar eine 28 mm dicke Stahlplatte. Das Ergebnis hier: Kein Durchschuss sowie kein Splitterabgang auf der Rückseite der Ziegelwand. Somit bescheinigte das Beschussamt dem Planziegel Poroton-S9 die Eigenschaft als „durchschusshemmende Konstruktion“ gemäß der höchsten Widerstandsklasse FB 7.

Durchschusshemmende Konstruktion: Sicherheit an erster Stelle
Der Poroton-S9 ist aufgrund seiner bauphysikalischen Werte der optimale Ziegel für den energieeffizienten und nachhaltigen Wohnungsbau. Er ermöglicht bereits einschalig, also ohne weitere Dämmmaßnahmen, den Bau von wirtschaftlichen KfWEffizienzhäusern. Mit einer geprüften Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten (F90-AB) erreicht er zudem die geforderten Brandschutzvorgaben im Wohnungsbau. Das korrigierte, bewertete Schalldämmmaß beträgt bei einer Wanddicke von 36,5 cm 52,2 dB. Damit lassen sich auch erhöhte Schallschutzanforderungen im Objektbau realisieren. Und mit dem jetzt ausgestellten Zertifikat durch das Beschussamt Ulm entspricht der „S9“ den Anforderungen der höchsten Beschussklasse – und erweitert somit seine Anwendungsbereiche um die Objekte, bei denen Sicherheit an erster Stelle steht.

Das Zertifikat und der Prüfbericht des Beschussamtes Ulm stehen zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.schlagmann.de

 
 

PRESSETEXT

Pressetext (0,3 MB)

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Zeilarn, 18. Oktober 2018
460 Wörter/ 3.577 Zeichen

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