Perlit

ElementeZiegel Die Fülllung macht den Unterschied
 
Warum wir die perlitgefüllten Ziegel erfunden haben.
1995: Die Wärmeschutzverordnung brachte den Ziegel an den Rand seiner Leistungsfähigkeit.
Die Wärmeschutzverordnung (WschV) war der Vorgänger der heutigen Energieeinsparverordnung (EnEV). 1995 trat die 3. WschV in Kraft. Schon damals war es das Ziel des Gesetzgebers, den Energieverbrauch durch bauliche Optimierungen zu reduzieren. Hintergrund waren die steigenden Energiepreise.
Immer strengere Anforderungen. Damals stießen die Ziegel an ihre Grenzen.
Natürlich wurde versucht, die Wärmedämmwerte der Ziegel zu verbessern. Doch dabei wurden stets die statischen Werte verschlechtert. Das bedeutete: Das Naturprodukt Ziegel, der seit Jahrtausenden beliebte Baustoff, war erst einmal ausgereizt. Und so drohte dem Ziegel das Schicksal, nur noch als Befestigungswand für eine zusätzliche künstliche Außendämmung zum Einsatz zu kommen. Doch das konnte eine der bedeutendsten Erfindungen der Ziegelgeschichte dann verhindern.
Die Lösung: Wärmedämmung wird in den Ziegel integriert.
Warum Wände mit einer künstlichen Dämmschicht bekleben, wenn man die Dämmung genauso gut auch in den Ziegel einarbeiten kann? Das war die zündende Idee. Seither werden moderne POROTON®-Ziegel mit dem ökologischen Dämmstoff Perlit gefüllt. Mit hervorragenden Ergebnissen: Wände aus diesen Ziegeln können massiv monolithisch bleiben. Auch Energiesparhäuser nach den verschiedensten Anforderungen lassen sich daraus bauen. Dank dieser Innovation konnte der Ziegel als traditioneller Baustoff überleben
 
Warum wir uns für Perlit entschieden haben.
Dämmstoffe gibt es viele. Und sie alle haben ihre Vorteile. Aber kein anderes Material vereint so viele Vorteile in sich wie Perlit.

Perlit ist ein natürlicher Dämmstoff, da es aus vulkanischem Gestein entsteht.
Perlit ist leicht und nicht brennbar.
Perlit ist frei von Schadstoffen und Ausdünstungen.
Perlit löst keine Allergien aus.
Perlit wird nicht von Ungeziefer befallen.
Perlit ist voll ökologisch und hochwärmedämmend.
Perlit speichert keine Feuchtigkeit und trocknet schnell aus.
Perlit hat keinen negativen Einfluss auf die Umwelt und kann daher später gut entsorgt oder wiederverwertet werden.
Perlit ist in der Summe aller Eigenschaften der beste Dämmstoff, den wir kennen.

Und das sagen wir, weil wir Jahre damit verbracht haben, Dämmstoffe zu analysieren. Wir wollten das beste Material, um unsere Ziegel damit zu füllen. Das wollen wir auch weiterhin, deswegen gehen unsere Studien stetig weiter. Bis heute haben wir nichts gefunden, was als Dämmstoff besser geeignet wäre als Perlit. Aber wir bleiben natürlich dran ...
 
Wie entsteht Perlit?
Perlit ist ein Naturglas. Man findet es in Vulkangestein. Entstanden ist es, als das Material mit Wasser in Kontakt kam und rasch abgekühlt ist – während zugleich extremer Druck herrschte. Perlit ist ein Aluminiumsilikat. Es enthält 70 Prozent Siliciumdioxid, das ist ein außergewöhnlich hoher Anteil. Perlit gibt es auf der ganzen Welt. Die unterschiedlichen Vorkommen haben auch unterschiedliche Qualitäten. Für unsere Ziegel kommt das Rohperlit von der griechischen Kykladeninsel Milos. Das ist das bekannteste Perlit- Abbaugebiet in Europa. Rohperlit aus Milos hat besondere Eigenschaften: Sein Kristallwassergehalt liegt bei zwei bis drei Prozent. Dadurch ist es enorm expansionsfähig. Und genau diesen Effekt brauchen wir für unser Dämmmaterial. Von Milos aus transportiert man das wertvolle Rohgestein mit dem Schiff nach Rotterdam und weiter nach Dortmund. Dort wird es zerkleinert, abgesiebt und aufbereitet, bevor wir es zu uns nach Bayern holen. Bei uns wird es dann gebläht und in unseren Ziegeln verarbeitet.
 
Ist Perlit ein nachwachsender Rohstoff?
Perlit gilt als ein natürlicher Dämmstoff, weil es aus vulkanischem Glasgestein entsteht. Die Natur selbst sorgt auch für Nachschub: Durch vulkanische Aktivitäten wird das Gestein immer wieder neu gebildet. Insofern kann man auch sagen, dass Perlit ein nachwachsender Rohstoff ist. Nachhaltigkeit und Ökologie sprechen klar für den Dämmstoff Perlit.
 
Vom Gestein zum Dämmstoff
1995: Die Wärmeschutzverordnung brachte den Ziegel an den Rand seiner Leistungsfähigkeit.
Die Wärmeschutzverordnung (WschV) war der Vorgänger der heutigen Energieeinsparverordnung (EnEV). 1995 trat die 3. WschV in Kraft. Schon damals war es das Ziel des Gesetzgebers, den Energieverbrauch durch bauliche Optimierungen zu reduzieren. Hintergrund waren die steigenden Energiepreise.
Immer strengere Anforderungen. Damals stießen die Ziegel an ihre Grenzen.
Natürlich wurde versucht, die Wärmedämmwerte der Ziegel zu verbessern. Doch dabei wurden stets die statischen Werte verschlechtert. Das bedeutete: Das Naturprodukt Ziegel, der seit Jahrtausenden beliebte Baustoff, war erst einmal ausgereizt. Und so drohte dem Ziegel das Schicksal, nur noch als Befestigungswand für eine zusätzliche künstliche Außendämmung zum Einsatz zu kommen. Doch das konnte eine der bedeutendsten Erfindungen der Ziegelgeschichte dann verhindern.
Die Lösung: Wärmedämmung wird in den Ziegel integriert.
Warum Wände mit einer künstlichen Dämmschicht bekleben, wenn man die Dämmung genauso gut auch in den Ziegel einarbeiten kann? Das war die zündende Idee. Seither werden moderne POROTON®-Ziegel mit dem ökologischen Dämmstoff Perlit gefüllt. Mit hervorragenden Ergebnissen: Wände aus diesen Ziegeln können massiv monolithisch bleiben. Auch Energiesparhäuser nach den verschiedensten Anforderungen lassen sich daraus bauen. Dank dieser Innovation konnte der Ziegel als traditioneller Baustoff überleben