Zur aktuellen Lage bei den Fördermöglichkeiten

Die Aussichten hellen sich auf

Nachdem es zuletzt gleich an mehreren Ecken und Enden bei der Förderung für den Wohnungs­neubau gehakt hatte, scheint es nun wieder Impulse in die richtige Richtung zu geben. Die zins­vergünstigten Kredite der KfW-Programme 297 und 298 für klima­freundlichen Neubau können inzwischen wieder beantragt werden, nachdem sie Ende des Jahres 2023 vorüber­gehend aus­gesetzt worden waren.
Auch die KfW-Programme 124 und 300 für Kauf oder Bau eines selbst­genutzten Eigen­heims sind aktiv, ebenso wie das KfW-Programm 270, mit dem An­lagen zur Er­zeugung er­neuer­barer Energien gefördert werden. Seit Ende Februar können Privat­personen endlich auch die staat­liche Förderung für einen Heizungs­tausch bean­tragen.

Zusätzliche Förderinstrumente angekündigt

Über die bereits bekannten Programme hinaus hat die Bundesregierung weitere Impulse für den Neubau von Wohn­eigentum und Miet­wohnungen an­gekündigt. Im Fokus soll dabei die Mobili­sierung von privatem Kapital stehen. Dafür seien im Bundes­haushalt für 2024 insgesamt 10 Milliarden Euro – und damit doppelt so viel wie im Vorjahr – ein­ge­plant, teilte der KfW-Vorstands­chef Stefan Wintels unlängst mit. So könne die KfW noch im laufenden Jahr zusätzliche Anreize für den Bau bezahl­baren Wohn­raums schaffen.
Konkret angekündigt sind unter anderem die Programme „Jung kauft Alt“, das junge Familien beim Kauf und der Sanierung älterer Immobilien unter­stützen soll, und „Gewerbe zu Wohnen“, mit dem nicht mehr be­nötigte Gewerbe- und Büro­flächen in Wohn­raum um­ge­wandelt werden können. Bisher ist der Start für den Sommer („Jung kauft Alt“) be­ziehungs­weise den Herbst („Gewerbe zu Wohnen“) in Aussicht gestellt.

Entscheidungen stehen noch aus

Eben­falls noch in diesem Jahr kommen soll ein Förder­programm für „Klima­freundlichen Neubau im Niedrig­preis­segment“. Damit möchte die Bundes­regierung ins­besondere den Bau von kleinen Miet­wohnungen für Rentner, Allein­erziehende oder Studierende fördern.
Änderungen wird es wohl bei der in Aussicht gestellten degressiven Ab­schreibung für neu gebauten Wohnraum geben. Im Vermittlungs­ausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat gab es zuletzt keine Ent­scheidung über das so­genannte „Wachstums­chancengesetz“, in dem diese ver­besserten Ab­schreibungs­möglich­keiten ent­halten sind. Ein Kompromiss­vorschlag sah Ab­schreibungen in Höhe von fünf Prozent (ursprünglich sechs Prozent) für Gebäude vor, die Wohn­zwecken dienen. Die ab­schließende Ent­scheidung fällt am 22. März.

Weitere Instrumente nötig

Für den Präsidenten des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Andreas Mattner, geht der an­gekündigte Ausbau der Förder­instrumente in die richtige Richtung. Allerdings ist er überzeugt, dass es weiterer Maß­nahmen be­darf, um die immer größer werdende Lücke zwischen be­nötigtem und tatsächlich neu geschaffenem Wohnraum zu re­duzieren. So schlägt der ZIA vor, dass die KfW durch Fördermittel die Zinsen für die Finanzierung von Neubauten auf zwei Prozent senken solle. Als „Superturbo“ bezeichnete Mattner die Idee eines vorüber­gehenden Verzichts auf die Grund­erwerbs­steuer und anderer kommunaler Ab­schöpfungen beim Wohnungs­neubau. Gemeinsam würde dies nach Be­rechnung des ZIA mehr als 100.000 zusätzliche Wohnungen bringen.
Roter Faden
Stets aktuell informiert bei Schlagmann
Einen laufend aktualisierten Überblick zu den wichtigsten Förderprogrammen bietet der „Rote Faden“ auf der Schlagmann-Webseite. Unter dem Menüpunkt „Förderungen“ finden sich dort über­sichtlich ge­gliedert In­formationen sowohl zu bundes­weiten als auch bayerischen Förder­programmen. Eine Über­sicht ist als PDF-Broschüre zum Download hinterlegt. Außerdem stehen die Schlagmann-Bauberater jederzeit gerne mit Aus­künften zur Verfügung – auch zur technischen Um­setzung der Förder­voraussetzungen wie beispiels­weise die Ein­haltung des Effizienz­standards EH40 mit Hilfe von POROTON®-Ziegeln und Elementen für die Wärme­brücken­optimierung.

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Datum: 14.03.2024
 
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