Weitere Milliarden für die Gebäudeförderprogramme

Der Bund füllt die Fördertöpfe nochmal auf

Die aktuellen Förderprogramme waren zum Jahresbeginn 2020 neu aufgelegt worden, passend zum Klimaschutzprogramm 2030 des Bundes. Seither schreiben sie Erfolgsgeschichten: Das BAFA-Programm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ wird 2020 wohl eine Verdreifachung verzeichnen – mit bis zu 240.000 Anträgen, im Vorjahr waren es 76.000. Zum CO2-Gebäudesanierungsprogramm gehört auch die Programmlinie „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ (EBS) der KfW-Bankengruppe. Hier gab es im August eine Zwischenbilanz: rund 40 Prozent mehr sanierte Wohneinheiten als im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2020 sind laut KfW Investitionen im Umfang von bis zu 38,5 Milliarden Euro ausgelöst worden.

2,2 zusätzliche Milliarden

Damit die Fördertöpfe bis ins nächste Jahr reichen, wurde nochmal nachgelegt: Der Haushaltsausschuss des Bundes­tags hat Mitte Oktober weitere 2,2 Milli­arden Euro bewilligt.

Die Gebäudeförderung des Bundes soll nicht nur den Klimaschutz voranbringen, sondern zugleich auch dazu beitragen, dass Arbeitsplätze in Mittelstand, Bau­industrie und Handwerk gesichert werden – gerade jetzt während der Pandemie.

2021 wird es wohl organisatorische Änderungen geben: Der Bund plant, die bestehenden Programme zusammen­zuführen in der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG). Die neue Förderung soll finanziell vergleichbar ausgestattet werden wie die bisherige.
Schlagmann WDF

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