Schlagmann Poroton - Unternehmensgeschichte

Von der kleinen Landziegelei zum Marktführer

 
 
1935 beginnt die Geschichte des heutigen Unternehmens mit Lorenz und Maria Schlagmann. Gemeinsam und mit viel Idealismus bauen sie nach den Kriegsjahren ein Ziegelwerk auf.
 
1948 wird die GmbH gegründet und handelsrechtlich eingetragen, die später einmal zu den führenden Ziegelproduzenten in Deutschland zählen und Marktführer in Bayern sein soll.
 
Nach einem Großbrand Mitte der 50er-Jahre wird die Ziegelei am heutigen Standort neu aufgebaut. Nun steigen auch die beiden Söhne Alfred und Helmut Schlagmann in das Unternehmen ein.
 
1967 führt Schlagmann den Poroton-Ziegel ein, den Pionier für energiesparendes Bauen.
 
 
1981 wird das moderne, umweltfreundliche Poroton-Ziegelwerk II in Zeilarn gebaut.
 
 
1991 veräußert Helmut Schlagmann seinen fünfzigprozentigen Anteil an die Wienerberger Ziegelindustrie. Sein Bruder Alfred Schlagmann führt die Geschäfte mit dem neuen Partner weiter.
 
1995 erreicht die Nachfrage nach den modernen Planziegeln einen Höhepunkt. Es wird das Planziegelwerk I in Zeilarn gebaut.
 
 
1998 erhält Schlagmann das Patent auf eine eigene Erfindung: die perlitgefüllten Ziegel. Damit beginnt eine neue Ära in der
Ziegelbranche.
 
2001 wird die erste Planziegel-Verfüll-Linie gebaut.

 
 
2003 übernimmt Schlagmann die Ziegelwerke in Rötz, Isen und Aichach und ist damit Marktführer in Bayern.
 
 
2005 stirbt Alfred Schlagmann. Die Leitung des Unternehmens geht an die dritte Generation mit Tochter Sylvia Schlagmann-Edmüller und Schwiegersohn Johannes Edmüller.
 
2006 werden die Linien II und III für die Perlitziegel-Verfüllung gebaut, um dem stetig steigenden Bedarf an perlitgefüllten Ziegeln gerecht zu werden.
 
 
2010 gründen Sylvia Schlagmann-Edmüller und Johannes Edmüller die gemeinnützige Schlagmann-Edmüller-Stiftung.
 
2017 reagiert das Unternehmen mit dem Bau der Planziegel-Verfüll-Linie IV auf die anhaltend hohe Nachfrage nach perlitgefüllten Poroton-Ziegeln.
 
Aktuell beschäftigt Schlagmann 360 Mitarbeiter an sechs Standorten, in fünf Ziegelwerken, vier Perlitverfüllwerken und zwei Mineralwoll-Verfüll-Linien (Stand: November 2017).