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VON DER KLEINEN LANDZIEGELEI
ZUM MARKTFÜHRER



Bereits im Jahr 1867 finden sich Spuren einer Ziegelei in Lanhofen. Bis zum Jahre 1921, in dem die Ziegelei völlig niederbrennt, hat das Unternehmen durch Tausch, Kauf und Versteigerungen mehrere unterschiedliche Besitzer. 1935 beginnt die Geschichte des heutigen Unternehmens mit Lorenz und Maria Schlagmann. Gemeinsam und mit viel Idealismus bauen sie nach den Kriegsjahren ein Ziegelwerk auf, das später einmal zu den führenden Werken in Deutschland zählen und Marktführer in Bayern sein soll.

Die POROTON-Ziegelproduktion startet
Nach einem Großbrand Mitte der 50er-Jahre wird die Ziegelei am heutigen Standort neu aufgebaut. Nun steigen auch die beiden Söhne Alfred und Helmut Schlagmann in das Unternehmen ein und beginnen bereits 1967 - nahezu als erste - mit der Produktion von POROTON®-Ziegeln.

Betonfertigteile als neuer Unternehmenszweig
In den Siebzigern öffnet Lorenz Schlagmann mit Beton-Fertigdecken einen neuen Unternehmenszweig, bevor er 1977 stirbt und die beiden Söhne das Unternehmen zu je 50% übernehmen. Diese bauen Anfang der 80er-Jahre das Ziegelwerk II und das neue Versandbüro sowie Anfang der Neunziger dann das neue Fertigteilwerk IV, denn die Nachfrage nach Mauerziegeln und modernen Betonfertigteilen steigt.

Wienerberger als neuer Partner
1991 verkauft Helmut Schlagmann seinen 50%-Anteil an Wienerberger. Die Geschäfte führt Alfred Schlagmann nun zusammen mit einem Wienerberger-Geschäftsführer.

PlanziegelwandBauboom in den 1990ern
Mit dem Planziegel startet Schlagmann 1993 eine Revolution. Das Mauern wird nun deutlich schneller, und die Wärmedämmung erreicht bessere Werte. Mitten im Bauboom investiert Schlagmann 20 Mio. Euro in das neue Planziegelwerk in Lanhofen. Alfred Schlagmann übergibt die Geschäftsleitung 1996 an seinen Schwiegersohn Johannes Edmüller.

Neues Jahrtausend – neue Produkte
Mit der Übernahme der Krauss Kaminwerke von Wienerberger erweitert Schlagmann im Jahr 2000 die Produktpalette, 2001 wird der erste perlitgefüllte Ziegel, der POROTON-T9®, auf der BAU vorgestellt. Schlagmann investiert 4 Mio. Euro in die neue Produktionsanlage.

Konzentration auf das Ziegelgeschäft
2001 übernimmt Schlagmann das Ziegelwerk in Grafentraubach, 2003 werden die Fertigteilwerke in Dollnstein, Lanhofen und Rosenau gegen weitere Ziegelwerke getauscht und das Ziegelwerk in Rötz übernommen. Im August 2004 wird der Neubau des Bürogebäudes am Standort Zeilarn eingeweiht.

Die nächste Generation übernimmt Verantwortung
Am 9. Juni 2005 stirbt Alfred Schlagmann. Seine Tochter Sylvia Schlagmann-Edmüller wird Gesellschafterin und führt das Unternehmen gemeinsam mit ihrem Mann in die Zukunft. Seit 2006 gehören Johannes Edmüller, Walter Mayerhofer, Bernhard Schmidhammer und Bärbel Gerauer zur Geschäftsleitung.

Neue Ziele für ein Unternehmen der Zukunft
Schlagmann tritt auch als Unternehmen in die Verantwortung und unterstützt in den letzten Jahren verstärkt soziale Projekte, ist aktiv im Umweltschutz tätig und produziert die perlitgefüllten Ziegel seit Anfang 2011 ausschließlich mit Strom aus Wasser- und Sonnenkraft. Eigene Photovoltaikanlagen und Solarparks tragen erheblich zur Ressourcenschonung bei. Mit der neuen Ziegelfassade POROTON®-WDF® wird ein Produkt angeboten, das energetische Sanierung ohne künstliche Dämmstoffe ermöglicht. Zudem werden jährlich rund 5 Mio. Euro in neue Anlagen, Maschinen und Grundstücke zur Sicherung der 280 Arbeitsplätze reinvestiert.


 
Lorenz und Maria Schlagmann mit den beiden Söhnen Alfred und Helmut
Alfred Schlagmann (1931 - 2005)

Die neue Unternehmergeneration 2016:
Johannes Edmüller und Sylvia Schlagmann-Edmüller mit den Kindern Jonas, Lukas und Sophia

Die Geschäftsleitung 2011:
Von links: Walter Mayerhofer, Bärbel Gerauer, Johannes Edmüller, Bernhard Schmidhammer

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