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HERAUSRAGENDE ARCHITEKTUR MIT ZIEGEL


Der Deutsche Ziegelpreis soll ein Podium bieten für herausragende Architektur mit Ziegel. Und das ist vor wenigen Wochen wieder wunderbar gelungen: Bei einem großen Festakt am 3. Februar in München wurden zwei Hauptpreise, fünf Sonderpreise und zwölf Anerkennungen vergeben und insgesamt 30.000 Euro Preisgelder verteilt.

Ganz vorne sah die Fachjury ein Projekt in Berlin

Das Wohnungsbauprojekt Schillerpark erhielt den mit 5000 Euro dotierten Hauptpreis für monolithische Bauweise. Geplant hatten dort Bruno Fioretti Marquez Architekten aus Berlin im Auftrag der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft. Und mit einer ungewöhnlich hohen Messlatte: Das Areal im Stadtteil Wedding liegt neben der UNESCO-Welterbe-Siedlung Schillerpark von Bruno Taut. Die Jury hob hervor, dass die neue Bebauung den benachbarten Ikonen auf Augenhöhe und mit einem zeitgemäßen, beispielhaften Konzept begegnet. Zudem lobte sie die gestalterische Souveränität und den sensiblen Umgang mit den heute wesentlichen Bedürfnissen der Bewohner.

Weiterer Sieger mit dem Hauptpreis für mehrschalige Bauweise wurde das neue Besucher- und Kundenzentrum der Firma Kärcher in Winnenden. Erdacht von den Stuttgarter Architekten von Reichel Schlairer, entstand der dreiteilige Gebäudekomplex in mehrschaliger Bauweise mit Beton und Klinker. Die Gestaltung verweist ganz bewusst auf die frühere Nutzung des Areals – das war eine alte Ziegelei, deren historischer Schornstein aus Ziegeln nach wie vor alles überragt. Darunter liegt die wegen der niedrigen Nachbarschaft sensibel dimensionierte Gebäudegruppe mit Besucherzentrum, Bürogebäude und Auditorium.

Poroton unter der Besten

Zwei Bauten aus Poroton kamen zwar nicht aufs Treppchen, aber in die Gruppe der besten 19 Einreichungen und erhielten jeweils eine Auszeichnung. So entstand in Ingolstadt auf zwei Baufeldern des früheren Pioniergeländes ein Ensemble aus kubischen, windmühlenartig angeordneten Gebäuden, die mit gedämmten Poroton-Ziegeln realisiert wurden. Zwei Wohnformen finden sich hier integriert, Stadthäuser und barrierefreie Wohnungen. Hinter dem Projekt stehen die Münchener Planer von su und z Architekten PartG mbB, Stefan Speier, Reinhard Unger und Florian Zielinski.

Auf großes Interesse stieß das mit 100 Quadratmetern einerseits minimalistische, andererseits sehr praktische und behagliche „Kleine Haus“, das in Passau an einem Südhang entstanden ist. Für das KfW-55-Effizienzhaus wurden gedämmte Poroton-Ziegel verbaut und modernste Gebäudetechnik eingesetzt: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Solarthermie, Geothermie, Bauteilaktivierung sowie Gebäudekühlung über den Estrich mittels Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Interessante Details über alle Ziegelpreis-Einreichungen gibt es auf der Website des Deutschen Ziegelpreises.








 
 
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