Wenn die Energiepreise steigen, lohnt sich ein Niedrigenergiehaus mit geringen Nebenkosten dreifach. Es spart Geld, schont die Umwelt und wird von der KfW mit zinsgünstigen Krediten bis zu 50.000 Euro unterstützt.
Dafür muss man aber ein bestimmtes energetisches Niveau erreichen, das zudem durch einen Sachverständigen bestätigt werden muss.
Für energieeffizientes Bauen gibt es derzeit zwei Förderstufen:
Energieeffizient Bauen 1: Energieeffizienz auf höchstem Standard
KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV 2009) – Programm 153
Info: Ein KfW-Effizienzhaus 70 nach EnEV 2009 entspricht in etwa einem Effizienzhaus 55 nach EnEV 2007, bzw. einem früheren KfW-40 Energiesparhaus.
KfW-Effizienzhäuser 70 dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 70% und den Transmissionswärmeverlust (H’T, Ref) von 85% der errechneten Werte für das Referenzgebäude nicht überschreiten. Passivhäuser fallen ebenfalls unter dieses Förderprogramm (Zinssatz ab 2,47% effektiv).
Energieeffizient Bauen 2:
KfW-Effizienzhaus 85 (EnEV 2009) – Programm 154
Info: Ein KfW-Effizienzhaus 85 nach EnEV 2009 entspricht in etwa einem Effizienzhaus 70 nach EnEV 2007, bzw. einem früheren KfW-60 Energiesparhaus.
KfW-Effizienzhäuser 85 dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 85% und den Transmissionswärmeverlust (H’T, Ref) von 100% der errechneten Werte für das Referenzgebäude nicht überschreiten (Zinssatz ab 3,85% effektiv).
Die derzeit höchste Förderstufe für Neubauten ist ein KfW-Effizienzhaus 70 nach EnEV 2009. Ein Effizienzhaus 55 ist nach Aussage der KfW voraussichtlich ab Mitte des Jahres geplant. Ob dann das Effizienzhaus 85 weiter besteht, ist noch offen.
Weitere Informationen:
KfW-Privatkundenbank / E-Mail: infocenter@kfw.de / Telefon: 0180 1 33 55 77
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